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Achtsamkeit trainieren im Alltag: eine kurze, intensive Übung

Einfach nur sein, wie du bist. Einfach nur tun, was du tust. Einfach nur denken, was du denkst. Einfach nur fühlen, was du fühlst. Ein schönes Gefühl.

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Eine Pause ist etwas Wunderbares. Erholung. Runterkommen. Entspannen.

Es kann bedeuten, einen ganz kleinen Moment aus der Zeit herausfallen.

Probier aus, wie die dir dies mit dieser Übung gelingen kann.

So geht es:

Innehalten

Übe jeden Tag, 2 oder 3 Mal im Alltag innezuhalten. Zum Beispiel beim Abwaschen, auf dem Weg zur Arbeit, im Büro oder in der Werkstatt oder beim Einkaufen.

Unterbrechen

Unterbrich 2 oder 3 Mal am Tag für einen kurzen Augenblick das, was du gerade tust. Unterbrich dein Handeln. Unterbrich dein Denken. Halte inne. Und gehe von der handelnden Position in die beobachtende Position. Richte deine Aufmerksamkeit nach innen. Beobachte für vielleicht 5 Sekunden dein Handeln, Denken und Fühlen.

Erinnern

Innehalten. Falls du nicht von alleine daran denkst, erinnere dich ruhig gezielt. Nutze dazu die Alarmfunktion deins Handys. Binde dir ein Gummiband ums Handgelenk. Oder nutze deine bevorzugte Selbsterinnerungs-Methode, die für dich verlässlich funktioniert.

Atmen

Nach vielleicht 5 Sekunden Selbstbeobachtung und Innehalten nimm einen tiefen und ruhigen Atemzug. Und dann fahre fort mit dem, was du vorher getan hast.

Langsamer

Aber tue, was du tust, bitte ein klein wenig langsamer als vorher. So als ob du es in Zeitlupe tust. Tue, was du tust, etwas bewusster.

Beobachten

Beobachte dich dabei, wie du tust, was du tust. Sei mit deinen Gedanken ganz und gar bei dem, was du tust. Spüre deine Hände, Arme und Beine, deinen Nacken, deinen Rücken, dein Gesicht, während du tust, was du tust. Sei ganz bei dir. Nimm deine Gedanken dabei wahr.

Kommentieren

Wenn dir diese Art von Innehalten schwerfällt, kannst du auch in Gedanken kommentieren, was du gerade tust, denkst und fühlst.

„Ich sitze hier am Küchentisch vor meinem Computer.“

„Ich schreibe.“

„Mein Nacken ist leicht verspannt.“

„Mein Bauch gluckert.“

„Ich denke, dass der Kleine gleich aufwachen wird.“

„Ich führe meine Tasse Tee zum Mund und trinke einen Schluck.“

Nicht steuern

Versuche dabei nicht zu steuern. Bewerte nicht, was du tust. Nimm einfach nur wahr. Sei ganz normal. Tue und denke, was du sonst auch tust. Es geht hier nicht um Veränderung. Es geht um Wahrnehmung und das bewusste und gezielte Ausrichten deines Fokus auf dich selbst.

Das Ganze braucht jedes Mal nicht länger zu dauern als eine Minute. Halte 2-3 Mal pro Tag inne und sei bei dir. Achtsamkeit bedeutet bei sich zu sein. Achtsamkeit heißt, die eigenen Automatismen zu unterbrechen und sich selbst zu beobachten, ohne sich zu bewerten.

Sein

Einfach nur sein, wie man ist. Einfach nur tun, was man tut. Einfach nur denken, was man denkt. Einfach nur fühlen, was man fühlt. Etwas langsamer und bewusster als sonst. Für einen kurzen Augenblick.

So trainierst du deine Achtsamkeit und profitierst von den vielen positiven Auswirkungen, wie gedanklicher Klarheit, Stressbewältigung und der größeren Gelassenheit.

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