Perfektionismus: Selbsttest

 

» Wie perfektionistisch bist du? Finde es heraus und erfahre, welche Möglichkeiten sich dir mit deinem Ergebnis bieten.  «

Finde heraus, wie perfektionistisch du bist.

Mach den Selbsttest.

Frag dich bei jeder Aussage: Wie sehr trifft diese Aussage auf mich zu?

Nie – Selten – Häufig – Meistens

Ich kann gut fünf gerade sein lassen.
-Ich strebe stets nur Bestleistungen an.
Ich kann gut Aufgaben abgeben.
-Wenn ich nichts leiste, fühle ich mich weniger wert.
-Mich stören oft auch kleine Fehler und Makel.
Wenn ich etwas bastle, gestalte, koche oder baue, braucht es nicht perfekt zu sein.
-Es gibt meist noch mindestens eine Sache, die ich unbedingt erledigen muss, damit ich mich entspannt zurücklehnen und richtig zufrieden sein kann.
-Im Supermarkt nehme ich nur Verpackungen, die nicht zerdrückt oder unansehnlich sind.
-Wenn ich etwas nicht so gut geschafft habe, wie ich es mir vorgenommen hatte, fühle ich mich schuldig.
Ich halte mich für liebenswert, auch wenn ich etwas nicht perfekt hinbekomme.
-Meine Leistung muss herausragend sein. Durchschnitt ist nicht akzeptabel.
-Ich finde es oft schwierig, eine Aufgabe abzuschließen, wenn sie noch nicht perfekt gelöst ist.
Ich gebe mein Bestes und wenn dann Fehler passieren, ist es auch in Ordnung.
-Ich muss Dinge so erledigen, dass sie bewundert werden können.
-Indem ich selbst Aufgaben erledige, stelle ich sicher, dass sie vernünftig gemacht werden.
-Ich beneide andere um ihr perfektes Leben.
Ich kann über meine eigenen Fehler lachen.
-Ich habe Angst, dass jemand merkt, wenn ich Fehler mache.
-Wenn andere etwas tun, habe ich das Bedürfnis, sie zu verbessern oder nochmal Hand anzulegen.

Du bist perfektionistisch. Und deine Ansprüche an dich und die Aufgaben, die du zu erledigen hast, sind sehr umfangreich. Das ist eine Qualität. Jedenfalls dann, wenn es darum geht, etwas wirklich Wichtiges möglichst perfekt zu erledigen. Zum Beispiel als Fluglotsin die Flieger zu koordinieren, als Installateur Wasserleitungen zu verlegen oder als Diabetikerin den Insulinspiegel im Blick zu behalten.

Problematisch kann Perfektionismus werden, wenn er sich durch dein gesamtes Denken zieht. Wenn du also nicht nur die Herzoperation perfekt durchführen möchtest, sondern diesen Anspruch auf alle anderen Lebensbereiche überträgst: eine E-Mail an deine Kollegin zu schreiben, mit dem Kind am Samstagnachmittag Fußball zu spielen oder den wöchentlichen Hausputz zu erledigen.

Wenn du auch dort, wo es nicht so drauf ankommt, perfektionistisch bist, kann dein Denken zum echten Hindernis werden. Du brauchst lange für deine Mails, das Kind mag nicht mehr mit dir spielen, weil für dich nur perfekte Pässe zählen, und der wöchentliche Hausputz wird zum kräfte- und nervenzehrenden Albtraum. Außerdem lebst du in dauerndem Druck: „Hoffentlich habe ich an alles gedacht. Bloß nichts falsch machen.“

Hast du den Eindruck: „Ja, ich bin wirklich zu perfektionistisch. Meine hohen Ansprüche belasten mich und ich würde mir wünschen, entspannter an viele Aufgaben heranzugehen“?

Dann stell dich deinem Perfektionismus. In dem Artikel “Perfektionismus: 7 Tipps wie du als Perfektionist zufriedener wirst.”

Du neigst zu perfektionistischem Denken. Deine Ansprüche an dich und die Aufgaben, die du zu erledigen hast, sind manchmal sehr umfangreich. Das ist eine Qualität. Jedenfalls dann, wenn es darum geht, etwas wirklich Wichtiges möglichst perfekt zu tun. Zum Beispiel als Fluglotsin die Flieger zu koordinieren, als Installateur Wasserleitungen zu verlegen oder als Diabetikerin den Insulinspiegel im Blick zu behalten.

Problematisch kann Perfektionismus werden, wenn er sich auf dein gesamtes Denken bezieht. Wenn du also nicht nur die Herzoperation perfekt durchführen möchtest, sondern diesen Anspruch auf alle anderen Lebensbereiche überträgst: eine E-Mail an deine Kollegin zu schreiben, mit dem Kind am Samstagnachmittag Fußball zu spielen oder den wöchentlichen Hausputz zu erledigen.

Wenn du auch dort, wo es nicht so drauf ankommt, perfektionistisch bist, kann dein Denken zum echten Hindernis werden. Du brauchst länger für deine Mails, das Spiel mit deinem Kind verliert an Lebendigkeit und Freude, weil du darauf achtest, wie gut ihr spielt, und in den wöchentlichen Hausputz steckst du mehr Energie und Kraft, als eigentlich nötig wäre. Zeit, in der du eigentlich was Schöneres machen könntest. Der Druck „Ich muss noch besser sein“, „Das reicht noch nicht“ ist dein Begleiter. Nicht immer, aber öfter, als dir vielleicht guttut.

Nimm dir am besten einen Moment Zeit und prüfe: „Sind meine Ansprüche an mich wirklich gerechtfertigt? Oder mache ich mir zu viel Druck in Situationen, in denen es eigentlich auf anderes ankommt als auf Perfektion?“

Wenn du erkennst: „Ja, häufig oder manchmal bin ich wirklich zu perfektionistisch. Meine hohen Ansprüche belasten mich und ich würde mir wünschen, entspannter an viele Aufgaben heranzugehen.“ Dann stell dich deinem Perfektionismus. In dem Artikel “Perfektionismus: 7 Tipps wie du als Perfektionist zufriedener wirst.” findest du Ideen, mit denen du deine Haltung verändern kannst.

Perfektionismus ist für dich eigentlich kein Thema. Jedenfalls keines, um das du dich kümmern musst. Freu dich. Auf dieser Baustelle gibt es nichts für dich zu tun. Falls du in anderen Bereichen etwas für deine Weiterentwicklung tun möchtest, schau auf zeitzuleben.de Bestimmt entdeckst du ein Thema, das dich interessiert.

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