Selbstreflexion: die magische Kraft für ein erfülltes Leben (12 Methoden + 7 Buchtipps)

Die Kraft der Selbstreflexion macht Erfolg erst möglich, verbessert deine Beziehungen, ist die Grundlage für dein Glück und stärkt deine Gesundheit. 12 Methoden und 7 Buchtipps zeigen dir wie das geht.
Selbstreflexion
  • Nudeln ohne Sauce
  • Ernie ohne Bert
  • Blumen ohne Wasser
  • Auto ohne Räder

Kann funktionieren. Ist aber schwer vorstellbar. 

Und ein erfülltes Leben ohne Selbstreflexion?

Das funktioniert nicht. 

Denn Selbstreflexion:

  • macht Erfolg erst möglich,
  • verbessert Beziehungen, 
  • ist die Grundlage für Glück, 
  • legt die Basis für eine gute Gesundheit,
  • ermöglicht materielle Sicherheit und
  • hilft sogar, zufriedener zu sterben.

Ist Selbstreflexion etwa ein Zauberstab, der alles magisch verwandelt? – Ja, irgendwie schon. 

 

Die Magie der Selbstreflexion

Ohne Selbstreflexion lebst du im Tiefschlaf.

Bewusste Entscheidungen fällen? Ohne Selbstreflexion: Fehlanzeige. 

Konflikte entschärfen? Ohne Selbstreflexion: keine Chance.

Dein Leben läuft schief? Du willst was ändern? Ohne Selbstreflexion wird das nichts.

Bist du gut in Selbstreflexion, sieht es komplett anders aus. 

Du weißt, was du willst und wie du es bekommst. Du tust das, was du tun musst, um genau das Leben zu führen, was du führen willst.

Was bringt mir die Sache mit der Selbstreflexion ganz genau?

Denk an irgendeinen Bereich in deinem Leben, der nicht so toll läuft, wie du es gerne hättest: Sport, Beziehungen, Geld, Arbeit …

Alles, wirklich jeder Bereich in deinem Leben gewinnt, wenn du gut in Selbstreflexion bist! 

  • Deine Beziehungen sind besser. Du hast gute Beziehungen, wenn du dich selbst verstehst, dich auch mal in Frage stellst, erkennst, wo du Mist gebaut hast, und weißt, was du brauchst. Mit einer guten Selbstreflexion gestaltest du deine Beziehungen so, dass es dir und den anderen gut damit geht.
  • Du bist erfolgreicher. Erfolg hast du, wenn du weißt, was du willst, und genau dies auch tust. Du brauchst Motivation und Umsetzungsstärke. Selbstreflexion sorgt dafür, dass du dich gut kennenlernst. Durch Selbstreflexion lernst du auch deine Motivation kennen und erfährst, wie du umsetzt, was für deinen Erfolg nötig ist.
  • Du bist glücklicher. Glück entsteht, wenn du weißt, was dich glücklich macht, und wenn du dafür sorgst, dass du genau das auch erlebst. Denn dann kannst du deinen Alltag, die Lebensbedingungen und die kleinen Momente des Alltags auf dein persönliches Glück hin ausrichten. 
  • Du bist gesünder. Gesundheit hängt in hohem Maße davon ab, wie du lebst. Je älter du wirst, desto wichtiger ist es, bewusst etwas für deine Gesundheit zu tun. Kennst du dich gut und weißt um dein gesundheitsschädliches und -förderliches Verhalten, so änderst du es, wenn es nötig ist. Du verhältst dich dann leichter so, dass du deine Gesundheit auf lange Sicht stärkst.
  • Du lebst in der finanziellen Situation, die du dir wünschst. Materielle Sicherheit hängt von dem ab, was du dafür tust. Selbstreflexion ist die Voraussetzung für bewusste „Geld-Entscheidungen“ und damit für die materielle Sicherheit, die zu dir passt. 
  • Du wirst zufriedener sterben. Menschen sterben ruhiger und zufriedener, wenn sie das Leben geführt haben, das sie wirklich wollten. Führst du ein bewusstes und selbstreflektiertes Leben, so steigerst du die Chancen auf ein zufriedenes Leben und Sterben.
Selbstreflexion Lebensbereiche

Selbstreflexion ist die magische Kraft für dein Leben. Sie wirkt in alle Lebensbereiche und macht sie besser. Dein ganzes Leben kann beginnen zu leuchten, wenn du die Kraft der Selbstreflexion bestmöglich nutzt. 

Doch was verbirgt sich hinter dieser Kraft? Was ist Selbstreflexion? 

Selbstreflexion ist anders, als du denkst

„Ist Selbstreflexion nicht einfach nur nachdenken über mich selbst?“

Ein klares „Nein“, na ja, vielleicht auch ein bisschen „Jein“.

Ich bin sicher, du weißt, was ich meine.

Zum Duschen brauchst du Wasser, aber nicht jedes Mal, wenn du nass bist, hast du geduscht 😉 

So ist es auch mit der Selbstreflexion. 

In der Selbstreflexion denkst du immer auch über dich nach. 

Aber nicht jedes Nachdenken über dich selbst ist Selbstreflexion. 

Denn zur Selbstreflexion gehört mehr, als nur über sich nachzudenken. 

Selbstreflexion meint die Fähigkeit, sich selbst besser zu verstehen. Und zwar, indem du in eine gute Distanz zu dir selbst gehst und dich aus einer übergeordneten Perspektive betrachtest. So als würdest du aus einem Heißluftballon heraus auf dich und dein Leben schauen. Du gewinnst Erkenntnisse, entwickelst Ideen und lernst dich selbst immer besser kennen.

Und wie funktioniert das nun genau? 

Erschaffe die Magie der Selbstreflexion

Ähnlich wie ein Tisch mindestens drei Beine braucht, um stehen zu können, braucht Selbstreflexion drei Fähigkeiten. Nur mit diesen drei Fähigkeiten entwickelt Selbstreflexion ihre Magie. 

Ich bin sicher: Du kennst diese drei Kernfähigkeiten der Selbstreflexion. 

Ein Beispiel: 

Du hattest Streit mit einer Freundin oder deinem Partner. 

Nach dem Streit hast du in Ruhe nachgedacht. Du hast herausgefunden, wie es zu dem Streit kommen konnte. Und du hast Ideen entwickelt, was du zukünftig tun kannst, um es nicht wieder zum Streit kommen zu lassen.

Das ist Selbstreflexion.

Was hast du genau getan, dass dich dieser Streit persönlich weiterbringt?

  1. Fokussieren
  2. Wahrnehmen
  3. Analysieren

Fokussieren:  

Du fokussierst dich auf dich selbst. Dabei betrachtest du dich mit etwas Abstand. Für eine begrenzte Zeit blendest du anderes aus und sicherst deine Selbstreflexion gegen Ablenkungen ab. 

Beispiel: Du konzentrierst dich für eine Weile vollkommen auf die Erinnerungen an das Gespräch mit deiner Freundin. 

Wahrnehmen: 

Du nimmst dich bewusst wahr, indem du dein Verhalten, dein Denken und Fühlen in den Blick nimmst.

Beispiel: Du erinnerst dich und nimmst wahr: Was habe ich gesagt? Was hat sie gesagt? Wie habe ich mich gefühlt? Welche Gedanken sind mir durch den Kopf geschossen? Welche Bilder hatte ich vor meinem inneren Auge? 

Analysieren:

Du stellst Zusammenhänge her zwischen deinen Wahrnehmungen, deinen Erfahrungen, deinem Wissen und deinen Vorstellungen. Hier passiert die Magie. 

Du kennst vielleicht Momente, in denen du Aha-Erlebnisse hast und plötzlich etwas erkennst, das du zuvor nicht sehen konntest. Sei es, dass du dich selbst auf einmal besser verstehst oder dass du eine Lösung für ein Problem findest. 

Beispiel: Du erkennst, dass dich das, was deine Freundin gesagt hat, verletzt hat. Du verstehst die Gründe für deine starke Reaktion. Du verstehst auch deine Freundin besser. Ihr werdet darüber sprechen können. Das wird eure Freundschaft vertiefen.

Verrottet deine Selbstreflexion? 

Wie lässt du die Magie der Selbstreflexion für dich arbeiten?

Oder weißt du gar nicht, wann du das letzte Mal selbstreflektorisch über dich nachgedacht hast? 

Hast du diese magische Kraft unter Einzelsocken und Werbekugelschreibern verbuddelt und gammelt sie da so langsam vor sich hin?

Falls du die Selbstreflexion aus ihrer Versenkung befreien willst, dann legst du am besten direkt los.

Nutze zwei Chancen für deine Selbstreflexion

Chance Spontaneität: Nutze die Kraft der Selbstreflexion spontan in deinem Alltag. Halte immer mal inne. Denk über dich nach, indem du dich fokussierst, bewusst wahrnimmst und deine Gedanken, Erfahrungen und Gefühle analysierst. 

Chance Regelmäßigkeit: Schaffe dir Selbstreflexionsroutinen. Plane zum Beispiel eine wöchentliche Reflexionszeit ein, in der du über Erlebnisse der vergangenen Woche nachdenkst.

Beides, Spontaneität und Regelmäßigkeit, bekommst du ganz leicht hin, wenn du methodisch vorgehst. 

12 Methoden zur Selbstreflexion

Diese Selbstcoaching-Methoden sind magische Werkzeuge der Selbstreflexion. Fokussieren, Wahrnehmen und Analysieren kombinieren sie systematisch und zielsicher. 

So wird deine Selbstreflexion präzise, wie ein gut geölter Zauberstab. 

Methode 1: Inspirationsfragen

Wie lernst du dich besser kennen? 

Indem du dir gute Fragen stellst. 

Am besten Fragen, die unerwartet kommen. Das klappt ganz leicht mit unseren Inspirationsfragen.

Du kannst sie dir spontan oder regelmäßig stellen. Wie auch immer du diesen Zauberstab der Selbstreflexion einsetzen möchtest, es funktioniert.

Spontan: Platziere Inspirationsfragen als Kärtchen oder Listen an Orte, an denen du ganz automatisch darüber stolperst. Im Badezimmer, in der Sockenschublade, am Kühlschrank, in der Schreibtischschublade.

Regelmäßig: Schaffe dir eine Routine, indem du dir z. B. jeden Morgen nach dem Aufstehen eine Inspirationsfrage stellst. Während des Zähneputzens kannst du darüber nachdenken. 

Hier einige Fragensammlungen, die du nutzen kannst: 

Inspirations-Kärtchen für deine Weiterentwicklung

Inspirations-Kärtchen Selbstreflexion

Selbsterkenntnis: Diese 13 Fragen solltest du dir stellen

Methode 2: Tagebuchschreiben

Schreibe Tagebuch. Und zwar anders, als du vielleicht bisher geschrieben hast oder denkst, wie Tagebuchschreiben gehen muss. 

Auch dies kannst du sowohl spontan als auch regelmäßig tun. Schreibe spontan, wenn dich etwas beschäftigt, oder schaffe dir eine Tagebuch-Routine, sodass du regelmäßig schreibst. 

Impulse dazu findest du hier:

Tagebuch – worüber soll ich denn schreiben?

7 Inspirationen zum Tagebuchschreiben – nutze die positive Wirkung

Methode 3: Dein inneres Team

Lerne dein inneres Team kennen. Damit sind die „Stimmen“ gemeint, die du in dir trägst und oft gar nicht bewusst wahrnimmst. 

Gerade in Situationen, die nicht so einfach sind, konfliktbehaftet oder belastend, beeinflussen uns diese inneren Stimmen. Sie kritisieren, stellen in Frage, üben Druck aus, meckern rum und machen sehr oft auch sehr gute Lösungsvorschläge.

Häufig beachten wir dieses lebendige Innenleben nicht und verschenken dabei wertvolle Chancen. Mach dich auf Weg, deinen inneren Stimmen Gehör zu verschaffen.

Ganz einfach gelingt dir das mit dieser Methode: 

Selbstcoaching-Methode: das innere Team

Methode 4: 5 Säulen der Stabilität

Dich selbst kennenlernen bedeutet, alle Bereiche deines Lebens anzuschauen. Dafür sind die „5 Säulen der Stabilität“ die perfekte Methode.  

Hier nimmst du deine wichtigsten Lebensbereiche genau unter die Lupe und setzt diese dann wie ein Puzzle zusammen, sodass sich ein Gesamtbild ergibt. 

Diese Methode eignet sich, wenn du dir mal einige Stunden Zeit für deine Selbstreflexion nehmen möchtest. 

Eine konkrete Anleitung findest du hier: 

Selbstcoaching-Methode: die 5 Säulen der Stabilität

Methode 5: Was ist dir wichtig? – Deine Werte

Ob du dein Leben nach deinen Werten lebst, entscheidet über deine Lebenszufriedenheit. Denn wenn du deine Werte lebst, kannst du nur zufrieden sein. Daher lohnt es sich, sie zu kennen. 

Kennst du deine Werte? Weißt du, was dir wirklich wichtig ist im Leben? 

Falls nicht, hier findest du sie heraus. Auch hierfür brauchst du etwas Zeit. Mach dir einen gemütlichen Nachmittag mit dir selbst und lerne deine Werte kennen: 

Wie finde ich heraus, was mir wichtig ist?

Methode 6: Was treibt dich an? – Deine Motive

Du weißt, was du willst und was du brauchst. Dennoch fällt es dir schwer, es zu erreichen? 

Dann solltest du mehr darüber in Erfahrung bringen, was dich antreibt. Was dafür sorgt, dass du ins Handeln kommst und das umsetzt, was dir wirklich wichtig ist. 

Unbewusste Motive: Was treibt dich an?

Mit den vorangegangenen Methoden lernst du dich selbst kennen. Du wirst zunehmend spüren, was du brauchst, was dein Leben und das deiner Lieben besser und schöner machen wird. Du wirst auch leichter wahrnehmen, wenn dir etwas fehlt. Das ist so wichtig! Weil du der Mensch bist, mit dem du am engsten und auf ewig verbunden sein wirst. Sei dir selbst der beste nächste Mensch, der du nur sein kannst. 

Aus gutem Grund – anlassbezogene Selbstcoaching-Methoden

Es gibt Situationen, die das Leben kompliziert machen, dich belasten können. Auch dann kann dir die Magie der Selbstreflexion helfen. Mit der passenden Selbstcoaching-Methode löst du konkrete Probleme oder linderst einen Schmerz.

Methode 7: Das Anti-Sorgen-Formular

Wie kannst du deinen Sorgen und Ängsten die Macht nehmen, sodass sie dich weniger blockieren, belasten und du wieder freier atmen kannst? 

Mit diesem Formular analysierst du Ängste und Sorgen, sodass du zu einer positiv-realistischen Sicht findest und wieder unbeschwerter und freier deinen Alltag gestalten kannst.

Das Anti-Sorgen-Formular

Methode 8: Beziehungskrise: Coaching-Fragen

Steckt deine Beziehung in der Krise und denkst du über eine Trennung nach?

Wirf die Flinte nicht direkt ins Korn, sondern nimm einen Umweg über die Selbstreflexion. Denn vieles sieht, durch die Brille einiger cleverer Fragen betrachtet, anders aus.

Beziehungskrise: 49 Coaching-Fragen, mit denen du klarer siehst

Methode 9: Vorurteile ablegen

Bei anderen sehen wir sie leicht: die Vorurteile. Doch bei uns selbst? Oftmals schwierig. 

Falls du deinen eigenen Vorurteilen auf die Spur kommen möchtest, entwickle dich mit diesem 4-Schritte-Training weiter:

Vorteile ablegen und Einstellung verändern

Methode 10: Wie gut ist deine Kommunikation?

Kommunikation ist Glückssache? 

Meistens sicher nicht. Dennoch kommt es dir vielleicht manchmal so vor. 

Fakt ist: Andere Menschen ändern können wir nicht. Aber prüfen, welchen Anteil wir an schwieriger Kommunikation haben, das lässt sich machen. 

Komm dir selbst auf die Spur mit der Checkliste: 

Wie gut ist meine Kommunikation?

Methode 11: Aufgeben oder weitermachen?

Manchmal steckt der Karren tief im Morast und du fragst dich: Aufgeben oder die Anstrengung erhöhen und den Karren aus dem Dreck ziehen? 

Keine leichte Entscheidung: Niemand kann in die Zukunft sehen. Doch diese 7 Fragen können dir helfen, überlegt zu entscheiden. Solltest du deine Energie auf etwas anderes konzentrieren oder alles mobilisieren, um doch noch an dein Ziel zu kommen?

Du denkst ans Aufgeben? Diese 7 Fragen solltest du dir stellen, bevor du aufgibst:

Du denkst ans Aufgeben? Diese 7 Fragen solltest du dir stellen, bevor du aufgibst

Methode 12: Negative Glaubenssätze loslassen

Kaum etwas bremst uns so sehr wie unsere negativen Glaubenssätze. Oftmals sind sie uns nicht bewusst. Das kannst du ganz leicht ändern. 

Mit dieser Methode findest du deine einflussreichsten Glaubenssätze heraus, entscheidest, welche du lieber loslassen möchtest, und startest in die Veränderung deiner einschränkenden Glaubenssätze.

Negative Glaubenssätze – wie sie dich bremsen und wie du sie loswirst

Die drei Kernfähigkeiten Fokussieren, Wahrnehmen und Analysieren kennst du jetzt. Außerdem hast du nun einen magischen Werkzeugkasten mit 12 Methoden für deine Selbstreflexion. 

Damit bist du echt gut aufgestellt. Du wirst allein damit dein Leben durch Selbstreflexion ein ganzes Stück schöner, erfüllter und lebendiger machen können. 

Bist du ein bisschen wie ich? Dann willst du möglichst alles wissen und nutzen, was geht. 

Du willst das Quäntchen „Mehr“, das die Torte auf die Kirsche hebt.

Dann werde Selbstreflexions-Expertin oder -Experte. Das wirst du, indem du dein Wissen über Menschen, deren Verhalten, Fühlen und Denken erweiterst. Indem du all das lernst, was dir hilft, dich besser zu verstehen und dir dein erfülltes Leben zu erschaffen. Und indem du dieses Wissen dann natürlich auch möglichst anwendest.

7 Buchtipps: Verstärker deiner Selbstreflexion

Dein Wissen über psychologische Hintergründe verstärkt die magische Wirkung der Selbstreflexion. Je mehr du über dich und die grundlegenden Prinzipien, nach denen wir Menschen funktionieren, weißt, desto besser kannst du dein eigenes Erleben einordnen und beeinflussen. So handelst du selbstbestimmter und bist Einflüssen von außen weniger ausgeliefert. All das hilft dir, das Leben zu führen, das du wirklich führen willst. 

Hier habe ich einige Literaturtipps für dich. Alle diese Bücher sind wahre Schatzkisten.

Russ Harris: Wer dem Glück hinterherrennt, läuft daran vorbei. Ein Umdenkbuch (Goldmann-Verlag)

Immer höher, weiter, schneller. So wirkt es oft, wenn es um persönliche Entwicklung geht. Dieses Buch erklärt, wieso das oftmals nicht der richtige Weg ist und vor allem, wie du es schaffst, mit dem Leben, das du derzeit hast, zufriedener zu sein. Und zwar ohne Schwierigkeiten, Stress und Sorgen bekämpfen zu müssen. Die Basis ist die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Sie wird hier sehr anschaulich und alltagstauglich erklärt. Mit vielen leicht anzuwendenden Übungen. 

Emily Esfahani Smith: Die vier Säulen eines erfüllten Lebens. Was wirklich zählt (Goldmann-Verlag)

Ein Buch, in dem die Autorin ihre spannenden Lebenserfahrungen und Begegnungen mit besonderen Menschen mit einer unglaublichen Fülle von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen verknüpft. All das hilft, sich selbst besser zu verstehen und sein Leben so auszurichten, dass es erfüllter und lebendiger wird. Sehr spannend und gleichzeitig lehrreich zu lesen.  

Brené Brown: Verletzlichkeit macht stark. Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden (Goldmann-Verlag)

Bloß niemandem zeigen, wo ich schwach bin, ängstlich, verletzlich. Viele versuchen, sich zu schützen, indem sie sich stark geben. Dass genau das oftmals der falsche Weg ist, beschreibt Brené Brown an ihrem eigenen persönlichen Leben. Dennoch ist dies kein Selbsterfahrungsbericht. Denn Brené Brown ist Wissenschaftlerin und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Verletzlichkeit wissenschaftlich zu erforschen. So verbindet sie in diesem Buch wissenschaftliche Forschung mit ihrem persönlichen Entwicklungsweg. Sehr unterhaltsam, berührend und voller guter Impulse. 

Kristin Neff: Selbstmitgefühl. Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden (Kailash-Verlag)

Auch Kristin Neff schreibt über das Thema Selbstmitgefühl aus persönlichen Erfahrungen. Auch sie ist Wissenschaftlerin, die ein Thema, das man vielleicht eher für nicht erforschbar hält, wissenschaftlich untersucht. Selbstmitgefühl ist eine der zentralen Fähigkeiten, die uns zu einem erfüllteren Leben verhelfen. Wieso das so ist, was passiert, wenn uns diese Fähigkeit fehlt, und vor allem, was man tun kann, um sie zu erlernen, steht in diesem Buch. 

Martin Seligman: Wie wir aufblühen. Die fünf Säulen des persönlichen Wohlbefindens (Goldmann-Verlag)

Die positive Psychologie legt den Fokus auf das, was uns gesund macht. Auf das, was uns stärkt. Mit dieser Fokusverschiebung hat Martin Seligman in der Psychologie in den 1990er Jahren eine Revolution in Gang gesetzt. Zwischenzeitlich haben seine Forschungen sehr genau herausgearbeitet, was uns hilft, ein erfülltes Leben zu führen. Aufzublühen, wie er es nennt. Und genau darum geht es hier. Interessant zu lesen und mit vielen Übungen, um wahrhaftes Wohlbefinden zu erlangen. 

John Gottman: Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe (Ullstein-Verlag)

Auch John Gottman ist ein Revolutionär. In seinem Love-Lab, einem Labor, in dem er Paare über mehrere Tage in ihrer Interaktion beobachtet, fand er ganz Grundsätzliches über funktionierende und nicht so gut funktionierende Partnerschaften heraus. Interessiert dich das? Dann schau auch gern mal hier: The Love Lab.

In diesem Buch erfährst du, welche Merkmale gelingende Beziehungen ausmachen und wie ihr sie in eurer Partnerschaft leben könnt. 

Stefanie Stahl: Das Kind in dir muss Heimat finden. Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme (Kailash-Verlag)

Eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre. Denn Stefanie Stahl erklärt nicht nur, wieso viele von uns unter Selbstzweifeln, Ängsten und anderen Schwierigkeiten leiden. Sondern zeigt einen Weg, die Folgen in der Kindheit erlittener Kränkungen hinter sich zu lassen. Das Buch ist ein echter Begleiter auf diesem Weg. Ein Prozess, der einen zu einer neuen und besseren Beziehung mit sich selbst führt. Wenn man sich wirklich die Mühe macht, die Übungen anzuwenden 😉

EXTRA-Tipp: Entscheide dich für ein Buch, das dich anspricht, besorg es dir und lies jeden Tag ein bisschen darin. Vielleicht hast du bereits eine Leseroutine. Oder du schaffst sie dir. Einige gute Gelegenheiten zu lesen: morgens beim ersten Kaffee, in der Mittagspause, nach dem Abendessen. Es ist erstaunlich, wie viel man aus einem Buch mitnehmen kann, wenn man jeden Tag nur 10 Minuten liest. 

Selbstreflexion: die Powerkraft für dein Leben

Selbstreflexion ist nicht alles. Aber ohne ist alles nichts. 

Daher: Sorg dafür, dass du auf bestmögliche Weise über dich selbst nachdenkst. Schaff dir Gelegenheiten für Selbstreflexion immer mal zwischendurch. Die kleine Auszeit auf der Parkbank. Ein kurzer Spaziergang. Beim Warten, während die Pizza im Ofen fertig wird. 

Erschaffe dir außerdem Selbstreflexionsroutinen. Die tägliche oder wöchentliche Auszeit, in der es nur um dich geht. Darum, dir selbst näherzukommen, dich besser zu verstehen und mit dir ein richtig gutes Leben zu führen. 

Bringe die Magie in dein Leben und genieße den Weg. 

Ich wünsche dir, dass du diesen ganz wunderbaren und interessanten Menschen immer tiefer kennenlernst. Dich.

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