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Lass es dir gut gehen: Warum selbstgemachte Wohlfühlmomente so wichtig sind

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Frau in einer Hängematte lässt es sich gut gehen

Lass es dir gut gehen, gönn dir was, lass einfach mal die Seele baumeln – es gäbe noch unzählige Redensarten, die alle das gleiche meinen: Tu dir etwas Gutes. Dabei muss es sich nicht um Weltbewegendes handeln: ein gutes Buch, ein Glas Wein in der Badewanne oder dein Lieblingseis. All das kann dir einen kleinen Glücksmoment verschaffen. Was genau „Lass es dir gut gehen“ für eine Bedeutung in deinem Leben haben sollte und wie du dir selbst unbeschwerte Wohlfühlmomente schenken kannst, erfährst du hier.

Lass es dir gut gehen: Bedeutung und Voraussetzungen

Was so einfach klingt, ist für viele Menschen etwas, das sie erst lernen müssen. Vielleicht gehörst auch du dazu. Jetzt mal Hand aufs Herz: Wie oft bist du bewusst gut zu dir selbst? Wann lässt du es dir so richtig gut gehen, wann verwöhnst du dich und gönnst dir mal was? Und das alles ohne schlechtes Gewissen. Wahrscheinlich viel zu selten. Aber wieso fällt es so schwer, uns selbst Gutes zu tun?

Das hat natürlich für jeden individuelle Gründe. Aber wir Menschen glauben leider oft, dass andere Menschen, bestimmte Umstände oder sogar Dinge uns glücklich machen müssen. Frei nach dem Motto: Wenn ich den richtigen Partner, den Traumjob und die perfekte Figur habe, dann ist endlich alles paletti. Und dann habe ich es geschafft, glücklich zu werden.

Die Bedeutung des Satzes „Lass es dir gut gehen“ ist für viele Menschen also hauptsächlich nach außen hin gerichtet. Eine Art Erwartungshaltung an die Welt. Etwas, das automatisch passiert, wenn wir dies und das getan haben. Aber der Weg zum Glück ist auch einfacher und direkter zu gehen. Und vor allem schneller.

Mann in der Badewanne lässt es sich gut gehen
Dir Zeit für dich selbst zu nehmen, kann dein gesamtes Leben glücklicher machen.

Denn wir können uns selbst Gutes tun und selbst für uns ein kleines Glück organisieren. Wenn wir möchten, sogar jeden Tag. Doch was ist, wenn du gar nicht weißt, was dich glücklich macht? Wenn du denkst, dass du das (noch) gar nicht verdient hast? Dass das Leben nicht dazu da ist, dich glücklich zu machen? Ja, was dann?

Was passiert, wenn du es dir nicht gut gehen lässt?

Viele von uns leben den Großteil des Lebens, ohne wirklich Freude daran zu haben. Wir gehen zur Arbeit und warten auf das Wochenende. Wir sind quasi immer auf Diät. Warten auf die große Liebe. Hoffen auf einen Lottogewinn. Bist auch du jemand, der stets ein Ziel erreichen will, aber selten den Weg dorthin genießt? Ihn eher als nötiges Übel sieht? Wenn diese Aussagen auf dich zutreffen, dann spricht einiges dafür:

  • Fühlst du dich oft ausgelaugt und rastlos?
  • Bist du oft ohne ersichtlichen Grund sauer?
  • Denkst du, dass man sich Glück erst einmal verdienen muss?
  • Wartest du an den meisten Tagen nur darauf, dass der Feierabend endlich kommt, das Wochenende, der nächste Urlaub oder sogar die Rente?
  • Hast du ständig das Gefühl, funktionieren zu müssen?
  • Lebst du nur, um ein gewisses Ziel zu erreichen?
  • Denkst du, dass Arbeiten anstrengend sein muss?
  • Bist du der Meinung, dass man sich ein gutes Leben erst verdienen muss?

Wenn du dich in solchen Aussagen wiederfindest, dann ist Zufriedenheit im Leben für dich ein einziges Hinterherrennen, eine Prüfung und etwas, das du dir erst verdienen musst. Vielleicht sogar ein Kampf. Irgendwie anstrengend, oder?

Eine unglückliche, nachdenkliche Frau
Wenn man sich oft müde, ausgelaugt und unglücklich fühlt, sollte man sich selbst etwas Gutes tun.

Und es ist ja nicht so, dass dieses Hinterherrennen aufhört, sobald du dein Ziel erreicht hast. Dass du diesen Kampf also jemals gewinnen kannst. Nein, du wirst dir dann doch wahrscheinlich sofort neue Ziele setzen. So dass du dich wieder neu beweisen musst, immer und immer wieder.

Ja, all das passiert, wenn du es dir zu selten gut gehen lässt. Wenn du nicht gut für dich sorgst. Deswegen ist es so wichtig, dass du dir selbst regelmäßig deine kleinen Glücks- und Wohlfühlmomente organisierst.

Was bedeutet für dich, es sich gut gehen zu lassen?

Wir alle haben eine eigene Vorstellung von Glück. Für manche ist es das Stück Schokolade am Abend, für andere die Wandertour in den Bergen und für wieder andere ist es eine Partie Tischtennis mit guten Freunden.

Wie oft erlebst du Momente, die für dich Glück bedeuten? Wahrscheinlich viel zu selten. Woher ich das weiß? Weil wir alle viel zu oft vergessen, uns Gutes zu tun. Und weil wir viel zu oft glauben, dass Glück etwas Großes ist, das uns nur zufällig passiert, dass wir zufällig finden. Oder besser, dass es uns zufällig findet. So wie ein Lottogewinn.

Aber es sich auch mal einfach gut gehen zu lassen, ist meiner Meinung nach neben aufrichtiger Selbstliebe der wichtigste Aspekt für ein erfülltes Leben.

junge Frau in einem Lavendelfeld
Erlebe deine Umwelt mit all deinen Sinnen und mache aufregende neue Erfahrungen.

Also: Wie oft bist du gut zu dir selbst? Wie oft kümmerst du dich um dich und nimmst dir bewusst Zeit dafür? Was machst du genau, um dich zu verwöhnen? Geh dafür am besten kurz in dich und schreib auf, was dir gut tut. Welche Dinge, Erfahrungen und Aktivitäten zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht? Oder haben dir in der Vergangenheit Freude bereitet?

Wenn dir nichts einfällt, dann ist das auch in Ordnung. So geht es vielen von uns. Und die Hauptgründe dafür sind die folgenden:

Zum einen haben wir unserer Leistungsgesellschaft verlernt, uns Gutes zu tun. Zum anderen wissen viele von uns nicht genau, wer sie sind und sie brauchen, damit es ihnen gut geht. Aber genau das zu wissen, ist der Schlüssel für Glück und Zufriedenheit: Erfüllte Bedürfnisse. Das bekommen, was ich brauche.

Nur wenn du doch kennst, kannst du erkennen, warum du gerade nicht glücklich bist. Nur so kannst du dann dafür sorgen, dass bekommst, was dir gerade fehlt. Also lass uns einmal schauen, was du alles brauchen könntest, um es dir gut gehen zu lassen.

Lass es dir gut gehen: 44 Ideen zum glücklich sein

Viele Menschen würden gerne glücklich sein, sich wohler in ihrer Haut fühlen und aktiv Freude am Leben haben. Eigentlich ganz natürliche Wünsche. Aber viele Menschen wissen gar nicht (mehr), wie das geht, oder haben bei diesem Thema gleich negative Gedanken im Kopf. Zum Beispiel, dass es egoistisch ist, es sich gut gehen zu lassen, oder das eigene Umfeld sofort lästert, wenn wir etwas Neues wagen. Oder noch schlimmer: Du denkst, du hast (noch) nicht das Recht darauf, es dir gut gehen zu lassen.

Aber ich sage: Lass es dir gut gehen! Die passende Inspiration, um sich gut gehen zu lassen , findest du hier:

Frühstücke am Sonntag ganz gemütlich im Bett.

Geh in deiner Mittagspause spazieren.

Buche dir eine Massage.

Besuche einen Vergnügungspark.

Zieh dir nur für dich etwas Festliches an.

Verbring mal einen ganzen Tag im Bett.

Mach dir ein opulentes Frühstück mit allem drum und dran.

Gehe mit deinen Freunden oder Freundinnen einen trinken.

Probiere ein neues Restaurant oder Café aus.

Verbringe einen Nachmittag im Park oder an einem Platz, der dir gut gefällt, und beobachte mal nur.

Gönn dir einen Filmabend mit Popcorn, Cola und allem, was sonst noch dazugehört.

Iss einmal die Woche einen Eisbecher. Ohne schlechtes Gewissen oder danach zu fasten.

Mach ein Picknick an einem schönen Ort.

Gehe ins Restaurant, statt zu kochen.

Schau dir im Internet Bilder von Tierbabys an.

Buche ein Fotoshootings nur für dich.

Organisier einen Spieleabend.

Geh einfach alleine ins Kino, ins Theater oder ins Casino.

Koch dir ein schönes 3-Gänge-Menü.

Beginne ein neues (Hör-)Buch.

Mach einen ausgiebigen Spaziergang im Wald.

Höre, ohne etwas anderes dabei zu machen, deine Lieblingssongs.

Entspanne dich bei einer ausgiebigen Pflegeeinheit.

Backe dir selbst einen kleinen Kuchen und iss ihn auf.

Schau dir ein altes Fotoalbum an.

Spiel mal wieder ein Computerspiel.

Gehe Schwimmen.

Triff dich regelmäßig mit Freunden oder Kollegen aus der Arbeit.

Probiere Yoga, Pilates oder eine andere Form der Entspannung aus.

Umgib dich öfter mit Menschen, die dir guttun.

Schau mal wieder deinen Lieblingsfilm.

Besuche einen Sprachkurs.

Gönn dir einmal die Woche ein ausgiebiges Schaumbad. 

Mach etwas, das du noch nie zuvor getan hast.

Erkläre den Sonntag zum „Heute lasse ich mich treiben“-Tag.

Sag Nein zu einer Sache, zu der du dich aus schlechtem Gewissen verpflichtest fühlst.

Richte dir eine kleine Werkstatt ein, in der du dich kreativ ausleben kannst.

Sage dir, dass die Arbeit auch morgen noch da ist. Und dass man nicht jeden Tag mit Arbeit füllen muss.

Besorge dir deine Lieblingssüßigkeit und genieße sie mit allen Sinnen.

Mach ein Nickerchen.

Geh in die Sauna.

Kauf dir etwas, das du nicht wirklich brauchst und freue dich aber ganz bewusst und mit ganzem Herzen darüber.

Für Fortgeschrittene: Verreise mal ganz alleine und wenn es nur ein kleiner Ausflug übers Wochenende ist.

Und ganz wichtig: Was du auch tust, um es dir gut gehen zu lassen. Genieße es bewusst. Rieche. Höre. Fühle. Schmecke. Glück ist sinnlich. Du darfst auch wohlig dabei seufzen und dir selbst erzählen, wie gut es ist, dass du gut für dich sorgst. Wie schön es ist, es dir gut gehen zu lassen.

Lass dir gut gehen und fang am besten jetzt damit an!

Was hält dich davon ab, dir Gutes zu tun? Hast du ein schlechtes Gewissen oder Angst davor, dass du dich vor anderen rechtfertigen musst, wenn du dir tolle Momente schenkst? Das musst du nicht und das solltest du auch nicht. Denn du hast es verdient, gut zu dir zu sein – und das jeden Tag. Und das Beste: Wenn du es dir regelmäßig gut gehen lässt, dann wirst du dein Leben automatisch zu lieben beginnen. Also lass es dir gut gehen, am besten gleich jetzt.

Bildquellen: © New Africa – stock.adobe.com; © Yanik Chauvin – stock.adobe.com; © StockPhotoPro – stock.adobe.com; © Drobot Dean – stock.adobe.com

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