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Klar und echt leben. Das Ideal für Lebensgestalter (Podcast 19)

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Die Betreffzeile dieses Beitrags heißt heute:

Klar und echt leben.

Und ich würde mit dir gerne darüber sprechen, was das für mich bedeutet.

Weil das für mich ein wichtiges Ideal ist. Es gehört sogar zu meinen Top 3 Lebensgestalter-Prinzipien.

Klar und echt leben. Was bedeutet das?

Manchmal kannst du etwas besser beschreiben, indem du zuerst das Gegenteil zeigst.

Woran erkennst du also, dass jemand NICHT klar und echt lebt?

Das erkennst du manchmal an der Sprache.

Wenn jemandem ein bisschen die Klarheit und Echtheit fehlt, dann benutzt er oft Wörter u nd Sätze mit dem Wort „eigentlich“.

Eigentlich will ich gar nicht hier sein.

Oder das bin ich eigentlich gar nicht.

Eigentlich müsste ich mal …

Du erkennst Unklarheit auch manchmal am Wort „versuchen“.

Ja, das könnte ich mal versuchen.

Das sollte ich mal versuchen.

Das wäre einen Versuch wert.

Und du hast es auch aus den Beispielsätzen vielleicht schon gehört. 

Jemand der eher nicht so klar lebt benutzt oft den Konjunktiv.

Ich müsste mal …

Ich sollte mal …

Ich könnte ja mal …

Diese ganzen Wörter in der Sprache und auch im Denken, das sind die Zeigewörter der Unklarheit.

Wenn ich also nicht so richtig weiß, was ich will, was ich brauche, wer ich bin, wo ich hin will, wo ich mich hinentwickeln will.

Ein bisschen wie bei einer Pflanze. Gelbe Blätter zeigen, dass die Pflanze mehr Wasser oder mehr Nährstoffe braucht.

Bestimmte Wörter in meinem normalen Sprachgebrauch zeigen, dass ich mehr Klarheit und Echtheit gebrauchen könnte.

Also nur, wenn das dein Ideal ist. Ich will ja niemandem etwas aufdrücken.

Aber ich halte Klarheit und Echtheit für eine richtig gute Sache. 

Und ich weiß, dass du in vielen Seminaren lernst, Wörter wie „eigentlich“ nicht mehr zu benutzen. Mir schreiben öfter Menschen, dass ich bestimmte Wörter doch in meinen Mails nicht benutzen sollte. Aber so einfach ist das ja nicht.

Du würdest bei einer Pflanze mit gelben Blättern doch auch nicht auf die Idee kommen, die Blätter grün zu streichen.

Diese Pflanze braucht Wasser oder Nährstoffe.

Ich will sagen, es bringt in meinen Augen nicht viel, deine Sprache zu ändern.

Es gilt im Inneren etwas zu ändern. Im Fall von Klarheit gilt es, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Mehr Vertrauen ins Leben. Mehr Entschlossenheit. Mehr Mut. Mehr Selbsterkenntnis. Mehr Selbstakzeptanz.

Das sind die Dinge, die letztlich ein echtes und klares Leben hervorbringen.

Wenn du diese Qualitäten übst und stärkst, trainierst du damit auch automatisch deine Klarheit und Echtheit im Leben.

Ich glaube, meine Sprache zu beobachten ist nützlich, weil ich daraus viel erkennen kann.

Sozusagen meinen eigenen Nährstoffmangel an inneren Qualitäten, die uns Menschen stark und gelassen machen.

Okay … woran erkennst du klares und echtes Leben?

Also …

Klar und echt zu leben, das bedeutet, dass du weißt, was du willst. Und mit diesem Wollen meine ich nicht das Streben nach glitzernden Status Symbolen. 

Sondern ich meine das reife und erwachsene Wollen, dass sich auf die Dinge konzentriert, die wir wirklich brauchen, damit es uns gut geht.

Ich sage also nicht: Ich will einen Porsche, die Prada-Tasche und 100.000 Follower bei Instagram.

Ich sage lieber: Ich will eine Aufgabe im Leben, die mich erfüllt. Ich will einen gewissen Wohlstand, damit ich mir keine Sorgen machen muss. Ich will viel Zeit für mich, weil ich das brauche. Ich will gutes, tiefes Miteinander, wo wir gemeinsam Spaß haben und einander helfen.

So hört sich das bei mir an. Bei dir ist es vielleicht ganz anders. Aber es geht immer eher um Grundbedürfnisse und weniger um Glitzerzeugs.

Klarheit bedeutet also, ganz klar zu wissen, was ich brauche, was ich will, was mich wirklich in meinem Herzen glücklich macht.

Klar zu leben bedeutet aber nicht nur, zu wissen, was ich will. Sondern ich lebe das dann auch. Ich sorge dafür, dass ich bekomme, was ich brauche.

Das ist der Teil mit dem „echt leben“.

Ich lebe das, was ich bin. Ich verstelle mich nicht. Ich versuche nicht, jemand zu sein, der ich nicht bin. 

Ich zeige mich so, wie ich bin und ich umgebe mich mit Menschen, die das gut aushalten können, wer ich wirklich bin.

Also auch Menschen, wo ich mich nicht ständig dafür entschuldigen muss, dass ich bin, wie ich bin.

Klar und echt zu leben, das bedeutet auch ganz klar auf dem Schirm zu haben, was ich nicht will.

Damit du innerhalb von 50 Millisekunden „Nein“ sagen kannst, wenn dir jemand etwas in dieser Richtung anbietet. Oder wenn sich eine Chance bietet.

Nein Danke, ich gehe nicht mit zum Oktoberfest.

Nein Danke, ich gehe nicht zurück ins Angestelltendasein, auch wenn du mir 300.000 EUR Gehalt pro Jahr anbietest.

Nein Danke, ich stelle mich nicht auf die Bühne vor 5.000 Menschen.

Das alles bin ich nicht.

Klar und echt zu leben, das bedeutet ganz klar und präsent zu haben, was du willst und was du nicht willst.

Was du magst und was du nicht magst.

Was du brauchst und was du nicht brauchst.

Du weißt sehr direkt, wann du Ja und Nein sagen musst. 

Du brauchst auch meistens nicht ewig für deine Entscheidungen, weil du klar mit dir selbst bist.

Es gibt natürlich auch schwierige Entscheidungen, wo du zwischen Pest und Cholera wählen musst. 

Oder aber auch zwischen zwei Chancen, die beide für sich genommen ganz großartig sind.

Aber auch hier kannst du dich dann schneller entscheiden, weil du weißt, was du willst und wer du bist. 

Das ist wie gesagt das Ideal für mich, nach dem ich strebe. Und das heißt natürlich nicht, dass ich immer alles super klar sehe und immer sofort weiß, wo der Weg lang geht.

Die Welt ändert sich. Du änderst dich. Und das bedeutet ja jedesmal, dass du dein Referenzsystem anpassen musst.

Dass du deine Klarheit neu kalibrieren musst. 

Aber je länger du schon mit dem Ideal der Klarheit und Echtheit lebst, desto einfacher fällt dir das.

  • Was will ich und was will ich nicht?
  • Was mag ich und was mag ich nicht?
  • Was brauche ich und was brauche ich nicht?
  • Wer bin ich und wer bin ich nicht?
  • Was sind für mich die wichtigsten Dinge auf der Welt?
  • Aber auch: Wem gegenüber habe ich welche Verpflichtungen, die ich würdigen und ehren will? 

Diese Fragen für dich glasklar beantworten zu können, das ist der erste Teil der Gleichung. 

Der zweite Teil, ist das dann jeden Tag ein bisschen mehr zu leben, zu stärken, zu entwickeln.

Damit du leben kannst, was dir wirklich wichtig ist auf deiner Reise hier.

Das ist Lebensgestaltung in seiner reinsten Form.

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