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Dein Leben in die Hand nehmen

Eine der wichtigsten Fähigkeiten eines Lebensgestalters ist … (Podcast 17)

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Lass uns heute mal über eine wichtige Fähigkeit sprechen, die dein Leben so unendlich viel besser macht. Also richtig viel besser.

Die einen denken, worüber ich gleich sprechen werde, das ist gar keine Fähigkeit, sondern eher ein Persönlichkeitsmerkmal.

Also entweder du hast es oder du hast es nicht. Das ist nach meiner Erfahrung aber nicht so.

Diese Sache, die dein Leben so viel kraftvoller, interessanter und erfolgreicher macht, die kannst du lernen und trainieren.

Also worüber rede ich jetzt?

Ja, ich rede über die Entschlossenheit.

Über die Fähigkeit, meine Entscheidungen zügig, kraftvoll und fokussiert zu treffen.

Ihn ansprechen oder nicht?

Pizza oder Pasta?

Ins Kino gehen oder für meine Prüfung lernen?

Trennen oder kämpfen?

Soll ich den Vortrag übernehmen oder nicht?

Soll ich kündigen oder weiter machen?

Umziehen oder hier bleiben?

Selbstständig machen oder nicht?

Das Leben besteht aus so vielen Entscheidungen.

Aus großen Entscheidungen und aus kleinen Entscheidungen.

Und wenn du jetzt bei jeder Entscheidung ewig brauchst, dann macht das dein Leben sehr zäh und sehr langsam. 

Und oft lasse ich so auch Chancen verstreichen. 

Während ich noch darüber nachdenke, ob ich mich neu bewerbe, schließt sich vielleicht das Bewerbungsfenster.

Während ich noch darüber grübele, ob ich mich mal bei ihm oder ihr melden soll, hat dieser Mensch vielleicht schon jemanden anderen kennengelernt.

Wer sein Leben steuern und gestalten will, kommt nicht umhin, Dinge zu wählen und andere Dinge im Gegenzug abzuwählen.

Ich wähle A, wohl wissend dass ich dann B und C und D dann nicht haben kann.

Weil meine Zeit begrenzt ist. Oder mein Geld. Oder meine Aufmerksamkeit. Ich kann nicht alles gleichzeitig haben. Und damit musst du klarkommen.

Was viele nicht können.

Deswegen entscheiden sie sich nicht und bekommen dann letzten Endes oft gar nichts.

Sich nicht zu entscheiden, bedeutet ein bisschen, das Leben aufzuschieben.

Also Lebensprokrastination sozusagen.

Ich verschiebe schöne Dinge, gute Erfahrungen, Chancen auf später und bleibe in dieser kleinen Hölle der Unentschlossenheit und der Zaghaftigkeit.

Da, wo nichts passiert, außer dass meine Gedanken um die Frage kreisen: Soll ich oder nicht?

Es ist natürlich immer gut, über eine Entscheidung auch ein bisschen nachzudenken. Und auch das eigene Herz zu befragen. Oder den Bauch. Je nachdem, wo du deine Intuition verortest.

Aber wenn ich mich nach 14 Tagen immer noch nicht entschieden habe, dann ist es sehr wahrscheinlich eine Entscheidung für den Status quo. Dass alles so bleibt, wie es ist.

Nicht zwingend, weil der Status quo besser ist. Sondern weil ich einfach meinen Zweifeln, meinen Ängsten, meinem Sicherheitsdenken nachgegeben habe.

Und wenn ich mich entscheide, dann hat das normalerweise eine von zwei Auswirkungen.

Erstens: Die Entscheidung stellt sich als gut heraus. Es war richtig. Ich genieße die Auswirkungen meiner guten Entscheidung. Mein Leben ist dadurch ein klein wenig netter und besser geworden. Wunderbar.

Und die andere Möglichkeit: Die Entscheidung stellt sich als falsch heraus. Doof. Aber zumindest habe ich mich getraut und auch etwas daraus gelernt. Ich weiß jetzt, was ich nicht will. Ich weiß, wie es nicht geht. Ich habe eine Erfahrung gemacht. 

Und wenn du das so sehen kannst, ist das eine wunderbare Einstellung:

Entweder es wird gut und so, wie ich mir das wünsche. Oder es wird nicht gut, a ber das ist dann auch etwas wert, weil ich daraus etwas lernen kann.

Wenn du so denkst, kannst du nie verlieren.

Und wenn du diese Einstellung verinnerlichst, dann tut das auch etwas für deine Entschlossenheit.

Für deine Entschlusskraft.

Sodass du in Zukunft schneller sagst: Ich probiere das jetzt und egal was passiert, ich werde auf jeden Fall etwas daraus lernen.

Denn darum geht es doch auch im Leben. Darum, Erfahrungen zu machen. Darum Dinge kennenzulernen.

Wie soll man sonst herausfinden, was man wirklich will im Leben?

Nur durch Erfahrungen gewinnst du wirklich Klarheit. Indem du sagst: So, ich stecke jetzt mal wenigstens meinen Fuss in den Teich und schaue, wie kalt das Wasser wirklich ist.

Ich gehe wenigstens mal den ersten Schritt und schaue mal, was dabei herauskommt.

Eine Entscheidung zu treffen, dass bedeutet meistens ein Wagnis einzugehen.

Wir wissen oft nicht, was in der gewählten Richtung herauskommt.

Dazu müssten wir die entsprechende Erfahrung schon einmal gemacht haben. Was wir ja oft nicht haben.

Was ich sagen will, je mehr Entscheidungen du triffst.

Und je mehr Erfahrungen du machst.

Je mehr du daraus lernst.

Desto besser kannst du in Zukunft abschätzen, ob deine Entscheidung gut ist.

Es gibt ja diesen schönen Spruch.

Gute Entscheidungen sind das Ergebnis von Klugheit.

Klugheit entsteht durch Erfahrungen.

Erfahrungen entstehen, indem ich Fehler mache.

Und Fehler entstehen durch schlechte Entscheidungen.

Je mehr Entscheidungen du also triffst und je genauer und bewusster du auf das Ergebnis deiner Entscheidungen schaust, desto besser werden deine Entscheidungen mit der Zeit.

Letztlich geht es bei der Entschlossenheit um zwei Kräfte, die gegeneinander antreten.

Auf der einen Seite haben wir das Vertrauen.

Das Vertrauen darin, dass alles gut wird.

Dass ich aus allem etwas lernen werde.

Dass mir alles, was passiert, irgendwie über einige Ecken nutzen wird, wenn ich nur offen, bewusst und achtsam bin.

Auf der anderen Seite, da ist die Angst.

Die Angst, dass ich einen Fehler mache.

Die Angst, dass ich mich falsch entscheide.

Die Angst vor dem Scheitern.

Die Angst vor dem, was die anderen sagen.

Die Angst, nicht mehr zurückzukönnen.

Ja, die Angst und das Vertrauen.

Diese beiden Kräfte kämpfen gegeneinander, wenn es um die Entschlossenheit geht.

Wenn du entschlossener werden willst, ist es deswegen wichtig, dein Vertrauen in die Welt zu stärken. Und auch dein Vertrauen in dich selbst.

Und es gilt dich auch gleichzeitig darin zu trainieren, die Angst zu erkennen, die Angst aus zuhalten und dir selbst Mut zu machen, wenn du ihn brauchst.

Entschlossenheit entsteht durch Mut und Vertrauen.

Je öfter du deine Entschlossenheit einsetzt, je öfter du dich entscheidest und dann mit offenem Herzen daraus lernst. Desto mehr Vertrauen wirst du bekommen. Desto mutiger wirst du werden.

Am besten funktioniert das, wenn du klein anfängst. Mit kleinen Entscheidungen, deren Tragweite und Konsequenzen überschaubar sind.

Um dich dann langsam zu steigern, bis du dich an die wirkliche, großen Lebensgestalter-Entscheidungen heranwagst. 

Wo es wirklich um etwas geht. Um dein Glück, deine Erfüllung, den Sinn in deinem Leben oder ob du wirklich schon den richtigen Platz in deinem Leben für diese Lebensphase gefunden hast.

Ob du da ankommst, hängt von deiner Entschlusskraft, also von deiner Entschlossenheit ab.

Deswegen ist es so wichtig, dich öfter zu trauen und zu sagen: 

Ja, ich wähle das jetzt, auch wenn ich mir nur zu 75 % sicher bin.

Also los, trau dich.

Alles Gute für dich.

Ralf

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