Echt sein! – 7 Fragen, mit denen du leichter du selbst bist

» Echt sein, du selbst sein? Wie kann das gelingen? Trotz Befürchtungen, Konventionen und oft sinnvoller Diplomatie. 7 Fragen helfen dir auf deine echte Spur.  «

Echt sein. Authentisch sein. Sich nicht verstellen. Sondern einfach so sein, wie man ist. Und das sagen, was man denkt. Seine Gefühle ausleben. Und das machen, was man gerne machen würde. Nicht darüber nachdenken, was andere über einen denken.

Weinen, wenn einem zum Weinen zumute ist – auch, wenn andere es mitbekommen. Lachen, wenn man etwas lustig findet – auch wenn es nicht immer angebracht ist.

Mit den Händen essen und mit der Gabel die Kartoffeln zerdrücken. Auch, wenn das nicht gerne gesehen wird.

Sich beschweren und für seine Meinung einstehen, auch wenn es manchmal unangenehm ist – und man vielleicht auch mal aneckt.

Nein zu sagen, wenn man nein meint. Und ja zu sagen, wenn man für etwas ist. Auch, wenn es vielleicht nicht so gut bei anderen Menschen ankommt.

Sich so zu kleiden, wie man es gerade möchte. Das figurbetonte Kleid anzuziehen, auch wenn es gaanz schön eng geworden ist. Die Jeans und Turnschuhe, auch wenn der Anlass eigentlich eher eine feine Hose und schwarze Lackschuhe erwarten lässt.

Laut singen, pfeifen, seine Lebensfreude zeigen. Auch wenn man komisch angeschaut wird oder von unzufriedenen Menschen als rücksichtslos empfunden werden könnte.

Echt sein. Klar und ehrlich sein, auch wenn Unehrlichkeit ganz oft der einfachere und für alle bequemere Weg ist.

Nicht nach der Pfeife der anderen tanzen, sondern aus der Reihe tanzen.

Echt sein. Authentisch sein. Sich selbst so zeigen, wie man ist. Mit allen Ecken und Kanten. Aber vor allem auch mit den liebenswerten Eigenheiten, die jeder von uns hat. Und mit seiner ganz eigenen, komplexen Persönlichkeit den Unterschied machen. Ein besonderer Mensch sein. Und trotzdem – nein, gerade deshalb! – geliebt werden.

Echt sein – was hält dich davon ab?

Wer wünscht sich das nicht? Sich nicht einzuschränken, aus Angst, dass andere Menschen einen komisch finden? Zu sich und seinem ICH zu stehen? Sich selbst wichtig genug zu nehmen?

Ganz einfach ist das sicher nicht. Und manchmal ist es ja auch wirklich rücksichtsvoller und angebrachter, sich selbst ein wenig zurückzunehmen. Aber eben nicht immer. Manchmal ist es einfach nur unsere Angst, von anderen nicht gemocht zu werden, wenn wir uns so zeigen, wie wir sind. Und dann wird es irgendwann auch immer schwerer, uns selbst anzunehmen, wie wir sind.

Vielleicht hast du ja heute auch mal Lust, dir über dich selbst und deinen Wesenskern Gedanken zu machen? Hier gibt’s ein paar Reflexionsfragen dazu:

  • Wie viel von dem, was du tief in dir fühlst und denkst, zeigst du auch im Außen?
  • Was würdest du machen, sagen, zeigen, wenn du ganz echt und frei wärst?
  • Wo oder bei wem verstellst du dich? Und warum?
  • Was bräuchtest du, um dein wahres Ich zu zeigen?
  • Kennst du vielleicht Menschen, die dir gerade deshalb gut gefallen, weil sie gegen den Strom schwimmen?
  • Was befürchtest du, wenn du dich nicht verstellen würdest?
  • Und was könntest du gewinnen, wenn du ein bisschen mehr du selbst sein könntest?
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