Probleme entstehen durch deine Gefühle und du löst sie durch deine Gefühle → Projekt G

Dein Leben in die Hand nehmen

Das Projekt-Mindset – wie du mehr deiner Vorhaben auch zu Ende bringst

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Wir Lebensgestalter fallen zu oft auf die Nase, obwohl sich das leicht verhindern ließe.

Weil wir unseren Vorhaben nicht den richtigen Rahmen geben. Und dann verlieren wir den Faden und unser Vorhaben verläuft im Sand.

Hebe die Hand, falls dir das schon mal passiert ist.

Und ich möchte dir heute ein nützliches Werkzeug vorstellen, damit das nicht geschieht.

Und zwar das Projekt-Mindset.

Das ist eine bestimmte Überzeugung.

Eine Einstellung.

Eine Herangehensweise ans Leben.

Denn unsere Herangehensweisen haben so unglaublich viel Einfluss darauf, ob wir im Leben etwas erreichen oder nicht. Ob wir letztlich da ankommen, wo wir hin wollen.

Die Einstellung, über die ich hier rede, ist eben das Projekt-Mindset.

Projekt-Mindset: Das hört sich erst mal trocken an, aber bleibe bei mir, da steckt extrem viel drin.

Was genau ist das Projekt-Mindset?

Projekt-Mindset bedeutet, dass ich meine Absichten, meine Ziele, meine Wünsche und meine noch mehr zu erfüllenden Bedürfnisse als konkrete Projekte betrachte.

Dass du also die Entwicklung, das Wachstum, den Fortschritt deines Lebens in richtigen Projekten verpackst.

Dass du nicht nur sagst, dass du von jetzt an Spanisch lernst. Das wäre ja eher ein lauwarmer Vorsatz.

Und wir wissen alle, wohin so ein Vorsatz führt.

Wenn du das Projekt-Mindset hättest, würdest du eher sagen:

Ich beginne heute mit meinem Projekt Spanisch.

Projekte haben mehr Gewicht und Ernsthaftigkeit

Höre mal hin: Mein Projekt Spanisch.

Ich weiß nicht, ob es dir auch so geht, wie mir.

Aber für mich klingt das größer, als ein Vorsatz oder eine lockere Absichtserklärung.

Wenn ich also ein Projekt beginne.

Ich nenne meine ernst gemeinten Vorhaben immer Projekte.

Das ist für mich sogar so ein innerer Code.

Sobald ich ein Projekt aus einem Wunsch oder einem Ziel gemacht habe, da weiß ich:

Oha, ich meine es also wirklich ernst.

Weil meine Vorhaben so in meinem Kopf eine größere Ernsthaftigkeit bekommen, wenn ich sie Projekt nenne.

Sie klingen nach mehr.

Und das erzeugt bei mir mehr Biss, mehr Motivation und mehr Willen, die Sache wirklich umzusetzen.

Es ist kein Wunsch mehr, kein Vorsatz und auch kein Ziel.

Es ist ein Projekt, das ich verfolge.

Alles klar. Da weiß mein Unbewusstes Bescheid.

Verdammt, Ralf meint es ernst. Also ab jetzt alle Kräfte in diese Richtung lenken.

Mein Projekt Podcast

Mein Podcast ist zum Beispiel eines meiner Projekte.

Die Sache hat als eine Idee begonnen.

Mhhmmm… Also … ich höre gerne Podcasts.

Wenn ich mit meiner Familie längere Strecken fahre.

Wenn ich durch den Wald spaziere.

Wäre doch eigentlich cool, wenn du auch einen Podcast hättest.

Podcasts sind auch eine wunderbare Möglichkeit, um den Kontakt zu deiner Community zu halten. Und um Nutzen zu stiften.

Also warum nicht einen Podcast starten?

Das war die Idee.

Und irgendwann habe ich dann für mich ein Projekt daraus gemacht. Mit einem Ziel. Mit Meilensteinen. Mit einem Plan.

Und mit einem Namen.

In diesem Fall: Mein Leben. Meine Regeln.

Und damit hat mein Vorhaben eine laserartige und fokussierte Energie bekommen.

Energie mobilisieren

Und darum geht es ja beim Thema Erfolg. Es geht um die Energie, die wir bereit sind, in eine Sache hineinzustecken.

Mein Podcast ist also von einer Idee zu einem Projekt geworden. Es ist nicht nur irgendeine Sache, die ich machen will.

Nein, es ist ein Projekt, an dem ich arbeite.

Merkst du den Unterschied?

Und das ist nun ein Beispiel aus dem Leben eines Selbstständigen.

Projekte im Privatleben

Aber ich nutze das genauso in meinem Privatleben.

So ungefähr vor 12 Jahren, hatte ich eine Phase in meinem Leben, da hatte ich mich hart in der Arbeit und in Nebensächlichkeiten vergraben.

Ich sag’s wie es ist, da habe ich viel gearbeitet und nebenbei zu viele Serien gebinged.

Das führte soweit, dass ich kaum noch Sozialkontakte hatte.

Will sagen, ich hatte kaum Freunde in meiner Umgebung, mit denen ich mal etwas unternehmen konnte.

Und das ist mir irgendwann auf die Nerven gegangen und ich habe mich gefragt, woran das liegt.

Und nach einer Zeit der Seelensuche habe ich herausgefunden, dass ich gar nicht offen für neue Menschen in meinem Leben war.

Also habe ich ein Projekt Offenheit für mich gestartet. Und habe mir eine Vorgehensweise überlegt. Ich habe sogar einen Trainingsplan und Meilensteine erstellt, wie ich mich selbst darin trainieren kann, offener zu werden. Und so habe ich letztlich wieder Freunde in mein Leben geholt.

Und erst da habe ich gemerkt, was ich eigentlich vorher vermisst hatte.

Starte es als Projekt

Und das Ganze hat nicht angefangen, indem ich einen lauwarmen Vorsatz formuliert habe: Ich müsste mal mehr unter Menschen gehen.

Nein, die Lösung des Problems hat angefangen, indem ich ein Projekt daraus gemacht habe.

Mein Gefühls-Projekt

Noch ein Beispiel: Ich habe mein Leben lang ein eher angespanntes Verhältnis zu meinen Gefühlen gehabt.

Wenn ich mich entspannt und gut gefühlt habe, war natürlich alles gut.

Aber wenn ich mich mal traurig oder maulig gefühlt habe, habe ich mir das selbst richtig übel genommen.

Dann habe ich mich noch schlechter gefühlt, weil ich von mir erwartet habe, ich müsste mich doch bitte gut fühlen.

Das eine richtige Schleife. Ein Kreislauf.

Du fühlst dich doof. Du nimmst es dir übel. Du fühlst dich noch doofer. Du nimmst dir das übel.

Das war nicht schön.

Und du ahnst es schon, was ich dann gemacht habe.

Genau, ich habe ein Projekt daraus gemacht, besser zu lernen, mit meinen Gefühlen umzugehen.

Tatsächlich habe ich aus den Ergebnissen meines Projekts sogar einen Online-Kurs gemacht.

Und wie hieß der Online-Kurs?

Genau: Projekt G.

Das G steht für Gefühl.

Projekt G – wie du deine Gefühle annehmen, verstehen und auch lenken kannst.

Und dieser Online-Kurs hat seitdem über 1000 Menschen gezeigt, wie sie besser mit ihren Gefühlen umgehen können.

Und alles startete mit einem Problem und mit einem Projekt, das Problem zu lösen.

Projekte erzeugen mehr Schubkraft

Wenn du deine Wünsche, deine Problembewältigung, deine Ziele, deine Vorhaben in Projekten verpackst, dann bekommen sie eine viel größere Ernsthaftigkeit und auch eine viel größere Schubkraft.

Du gibst deiner Umsetzungskraft und deiner Kreativität dadurch einen starken Rahmen. Und das sorgt dafür, dass du nicht nur anfängst, sondern dass du dein Vorhaben auch zu Ende bringst und dann die Ergebnisse deiner Arbeit auch ernten kannst.

Deine Persönlichkeitsentwicklung in ernsthafte Projekte zu verpacken, lässt dich deine Energie viel besser kanalisieren.

Projekte lassen dich deine Vorhaben einfacher durchhalten. Du wirst dadurch letztlich erfolgreicher.

Und das ist es, was ich mit dem Projekt-Mindset meine.

Organisiere dein Wachstum, deinen Fortschritt in klaren und eng umrissenen Projekten.

Nutze dazu agile Methoden

Und wenn du projektorientiert an deine Lebensgestaltung herangehst, dann helfen dir auch die neuen Strömungen, die es in den letzten Jahren in der Wirtschaft gibt.

Denn in der Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren eine neue und viel bessere Art etabliert, Projekte anzugehen.

Die sogenannten agilen Methoden.

Wo du deine Projekte nicht mehr komplett von vorn bis hinten durchplanst. Sondern wo du erst mal einen ersten, rudimentären Plan machst und diesen Plan dann flexibel im laufenden Betrieb weiterentwickelst.

Was super ist, weil du dann viel früher ins Handeln und ins Lernen kommst.

Du musst auch noch nicht von Anfang an glasklar vor dir sehen, was du eigentlich erreichen willst.

Sondern auch deine Zielvorstellung kann sich im laufenden Prozess weiterentwickeln.

In meinem Podcast-Projekt bin ich auch agil vorgegangen.

Nutze Sprints in deinen Projekten

Und so hat sich das Konzept für meinen Podcast während des Erstellens ein paar Mal ziemlich verändert. Weil ich während des Tuns Lernerfahrungen gemacht habe und neue Erkenntnisse hatte, die ich dann in meinen Plan habe einfließen lassen.

Wenn das mit dem Projekt-Mindset also für dich Sinn macht, dann kannst du im großen weiten Internet nach agilen Methoden oder agilen Vorgehensweisen suchen. Da gibt es mehr Infos, als du wahrscheinlich haben willst.

Eine agile Methode, die ich für mich nutze, sind Sprints. Ein Sprint ist eine gewisse Zeitspanne. Zum Beispiel 2 oder 3 Wochen. Und in einem dieser Sprints steuere ich den nächsten Meilenstein an.

Beim Podcast wäre das zum Beispiel, die erste Version des Konzepts fertig zu haben und eine erste Probefolge aufzunehmen, die das Konzept umsetzt.

Oder bei meinem Projekt G war ein Sprint, dass ich die Einstellung etabliert habe, dass Gefühle meine Freunde sind. Also sehr verkürzt dargestellt. Da war noch einiges mehr drin. Aber das war ein Sprint.

Und wenn der Sprint abgeschlossen ist, schaue ich noch mal auf meinen Plan. Und ich analysiere, was ich aus dem Sprint gelernt habe. Und dann wird der nächste Sprint geplant.

Dein Projekt verläuft also als eine Folge von Sprints, bis du dein Projekt erfolgreich abgeschlossen hast.

Mit Kanban Boards dein Projekt visualisieren

Was ich auch sehr nützlich für meine privaten oder beruflichen Projekte finde, sind Kanban Boards.

Ein Kanban Board ist eine Wandtafel, wo du 3 große Spalten hast.

Kanban Board

In der ersten Spalte stehen die noch zu erledigenden Punkte oder die Ideen für dein Projekt oder für deinen Sprint.

In der zweiten Spalte stehen alle Dinge, die gerade in Arbeit sind.

Und in der dritten Spalte stehen alle Aufgaben, die du bereits abgeschlossen hast.

So hast du einen unglaublich intuitiven Überblick über dein Vorankommen.

Projekte transportieren dich eher zum Ziel

Was ich sagen will: Wenn du deine Vorhaben als Projekte und insbesondere als agile Projekt betrachtest, dann bringst du viel mehr Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit in deine Vorhaben.

Du signalisierst dir selbst:

Hey, ich meine das wirklich ernst.

Hey, das ist nicht nur ein Flitz in meinem Kopf, sondern es ist ein Projekt.

Und ein Projekt ist etwas Reales, etwas Richtiges, etwas Fassbares, etwas Ernsthaftes.

Es ist etwas, für das ich Liebe, Zeit, Geld und Energie aufbringen werde.

Ein Projekt ist etwas mit Meilensteinen und Entwicklungsstufen. Und ich werde einen Meilenstein nach dem anderen erreichen und erfüllen. Ich werde mich so schrittweise meinem besseren Leben nähern.

Ein paar Beispiele

Was könnten mögliche Projekte sein? Hier eine Liste …

  • Projekt: Erfüllender Job – wo du dir einen neuen Beruf suchst oder erschaffst, der besser zu dir und deinen Vorlieben passt.
  • Projekt: Selbstständigkeit – wo du die alleinige Verantwortung für dein Einkommen übernimmst und wo du eine Leistung auf die Beine stellst, für die andere bezahlen wollen.
  • Projekt: Traurigkeit – wo du lernst, besser mit dem Gefühl der Traurigkeit in deinem Leben umzugehen. Und wo du lernst, der Traurigkeit vielleicht auch ein wenig Fröhlichkeit, Dankbarkeit und Hoffnung an die Seite zu stellen.
  • Projekt: Gut organisiert – wo du lernst, dich selbst, dein Umfeld, deine Informationen und deine Schaffenskraft durch kluge Gewohnheiten so zu strukturieren, dass du dein Leben einfach top im Griff hast.
  • Projekt: Neue Liebe – wo du gezielt raus in die Welt gehst und dich öffnest und dich finden lässt oder selbst jemand findest.

Es gibt so viele Vorhaben, die unser Leben besser und schöner machen können.

Indem du solche Vorhaben als Projekte organisierst, gibst du ihnen mehr Triebkraft, mehr Fokus und eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit.

Wie geht das nun genau, mit den Projekten?

Bald werde ich einen weiteren Text veröffentlichen und mehr darüber erzählen, wie genau du das mit den Projekten ganz konkret angehen kannst.

Also welche Fragen du dir stellen kannst, um ein gutes Projekt für dich zu definieren.

Ich werde auch etwas darüber erzählen, was du dann regelmäßig tun kannst, um deinem Projekt wirklich Leben einzuhauchen.

Bis dahin also.

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