Das 80:20-Prinzip

 

» Die 80:20-Regel (das Pareto-Prinzip): Wie du mit weniger Aufwand glücklicher, erfolgreicher und zufriedener sein kannst. Allein durch Fokus. «

Viele versäumen Wichtiges in ihrem Leben, weil es ihnen ungeheuer wichtig ist, nichts zu versäumen.

— Ernst Ferstl

Ich weiß nicht, ob du schon einmal von der sogenannten 80:20-Regel gehört hast. Wenn nicht, dann ist es jetzt höchste Zeit, denn diese Regel könnte einen gewaltigen Einfluss auf dein persönliches Glück haben.

Worum geht es bei der 80:20-Regel?

Die 80:20 Regel (auch Pareto-Prinzip genannt) stammt von Vilfredo Pareto, einem Ökonomen aus dem 19. Jahrhundert.

Herr Pareto hat sich mit der Verteilung des Reichtums in Italien beschäftigt und herausgefunden, dass 20% der Bevölkerung 80% des Reichtums besaßen.

Pareto und andere Ökonomen und Soziologen haben über die Zeit das Verhältnis 80:20 immer wieder in ganz verschiedenen Lebensbereichen gefunden.

Randnotiz: Der systemtheoretische Grundgedanke dahinter ist, dass es in Systemen selten zu einem Ausgleich (50:50), sondern immer zu gewissen Konzentrationen kommt. Das heißt in einem System (z.B. Wetter, Wirtschaft, Familie, wir selbst) gibt es einige wenige Punkte, die einen überproportional großen Einfluss auf das Gesamtsystem haben (Pivot-Punkte).

Das klingt soweit erst mal nicht so spannend. Erst, wenn du dir klar machst, was das konkret bedeutet.

Nach dem Pareto-Prinzip machen also:

  • 20% der Kunden eines Unternehmens 80% des Umsatzes aus.
  • 20% der Websites im Internet machen 80% des Datenvolumens aus.
  • 80% der Verarbeitung in einem Computer wird durch 20% der Befehle abgearbeitet.

Das sind nur einige Beispiele.

Die 80:20-Regel und ihre konkrete Anwendung für dein Leben

Übertragen auf unser Leben bedeutet das auch, dass 20% der eigenen Anstrengungen für 80% unseres persönlichen Erfolges verantwortlich wären.

Folgen wir diesem Gedanken, erscheint es nützlich, uns mit unseren Handlungen vorrangig auf die 20% zu konzentrieren, die den größten Erfolg bringen und die restlichen Dinge eher stiefmütterlich zu behandeln.

Deswegen macht es vielleicht Sinn, wenn du:


  1. erkennst, welche deiner Tätigkeiten zu den 20% gehören, die den meisten Erfolg bringen,
  2. hauptsächlich und immer zuerst diese 20%-Tätigkeiten tust,
  3. erkennst, welche Tätigkeiten eigentlich überflüssig sind,
  4. diese überflüssigen Tätigkeiten sein lässt oder einschränkst,
  5. lernst Nein zu sagen, zu dem, was deinen Zielen oder deinem Wohlbefinden nicht förderlich ist und
  6. lernst, die zusätzliche Zeit zu genießen, die du gewinnst, wenn du dich auf die wirklich wichtigen Dinge in deinem Leben konzentrierst.

Im Grunde genommen geht es darum, die Dinge wegzulassen, die nichts bringen.

Das ist endlich mal ein Tipp, der keine zusätzliche Arbeit macht, sondern einem Arbeit spart. Und damit hat er das Prädikat wertvoll verdient. Meinst nicht? Als Erinnerungshilfe findest du hier das Poster: Was sind die 20 %?

Buchtipp dazu Richard Koch: Das 80/20-Prinzip

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